Welcome at the soup

Da ich nur noch wenig Zeit finde zum bloggen, keine Lust habe meinen Blog mit Mini-Posts zu fluten und auch Twitter mir da nicht ausreicht, habe ich eine soup gestartet.
Dort werden auch all meine Blog Einträge automatisch landen, aber halt noch einiges mehr.


Der Link ist natürlich soup.duckattack.net oder duckattack.soup.io.

You made my day… V

“It’s the 21st century and life is fucking amazing!”

(Ich weiss es ist alt, aber es ist sooo gut! :) )

SIGINT10

Sie SIGINT ist vorbei. Ich hatte viel Spaß, viel Club Mate Cola und wenig Schlaf. :) Doch zuerst einmal, was ist die SIGINT überhaupt? Ihre Webseite sagt dazu folgendes:

Die SIGINT ist eine Konferenz zu den Diskursen im digitalen Zeitalter, veranstaltet vom Chaos Computer Club e.V. im KOMED in Köln, Deutschland vom 22. bis 24. Mai 2010. Bei der SIGINT geht es um Mitwirkung und Veränderungen, um gesellschaftspolitische Forderungen und Utopien, um Hacktivismus, kreative Normverletzungen und Spaß am Gerät. Mehr zur SIGINT.

Im Gegensatz zum Chaos Communication Congress, der zwischen den Jahren in Berlin stattfindet,  geht es auf der SIGINT mehr um die Netzkultur und deren Rolle in der Gesellschaft und Politik, als um echte Hacks und Technik in ihrer Reinform. Dies macht die Veranstaltung aber nicht weniger reizvoll, da in Zeiten von Datenvorratsspeicherung, Zugangserschwerungsgesetz und Three-Strikes es immer wichtiger wird aufzuklären und vorallem auch gegen eben diese Gesetze und Regelungen mobil zu machen. Denn wer kann die Internetausdrucker stoppen wenn nicht wir? Genau das ist der inoffizielle Leitsatz von Veranstaltungen wie der SIGINT. Wichtig ist den Veranstaltern und Vortragenden dabei nicht aufzuhetzen, sondern aufzuklären und es den Teilnehmern zu ermöglichen sich eine eigene Meinung zu bilden. So wurde auch im CCC-Zwischenbericht festgehalten, dass der CCC seine gute Aufstellung in Diskussionen vorallem durch eine vorherige interne offene und kontroverse Diskussion erhält.

Doch auf der SIGINT ging es nicht nur um Politik und Gesellschaft, für die technikaffineren Nerds wurde im Keller die Veranstaltung “Hardhack” angeboten, wo fleißig gelötet und gebastelt wurde. Auch ich konnte mich dem nicht entziehen und habe mir ein Fnordlicht-Mini gegönnt, welches ich allerdings noch zuhause zuende löten muss. Auf der SIGINT selbst hat mich einfach das Programm und vorallem die Leute davon abgehalten. Denn wann hat trifft man Nerd und Hacker aus ganz Deutschland bzw sogar der ganzen Welt?!

Mein Fazit: Empfehlenswert, egal ob das Thema 100%ig zu einem passt. Denn irgendwas findet sich immer, und wenn es nur das Socializing ist.

Twitter und die Verlosungen

Es gibt sie mehr und mehr und man kann IPod’s, Pakete voll sinnlosen Zeug oder Kalender gewinnen: Die Rede ist von Verlosungen ueber Twitter. Meist muss man nur einen bestimmten Tweet verfassen und dem verlosenden Unternehmen followen und schon nimmt man an dem Gewinsspiel teil.

Vorteile hat das Ganze fuer beide Seiten. Das Unternehmen bekommt kostenlos Werbung in Twitter, Facebook und anderen Social Networks, da diese oft an Twitter angebunden sind. Fuer den Twitterer besteht der Vorteil darin das er keine privaten Daten wie Name oder Adresse angeben muss, ausser er gewinnt. Dies war oft eine Hemmschwelle fuer IT’ler, die ihre Daten nicht gerne hergeben.

Das ganze scheint also eine Win:Win Situation zu sein. Naja, bis auf fuer die Follower, denn diese sind nicht immer so begeistert von den Tweets ueber die Verlosungen. Vorallem weil die meisten tweets nicht nur 1x sondern merfachst in der Timeline auftauchen.

Ob das ganze also eine witzige Idee ist oder nur nevt ist ansichtssache. Klar ist auf jeden Fall das damit das Gewinnspiel neu erfunden wurde, denn statt Adressen gibt es kostenlose Werbung fuer das Unternehmen in den angesagtesten Web 2.0 Medien, was heutzutage mehr wert sein duerfte.

PS: Das ein oder andere Unternehmen beitet auch die Moeglichkeit das es in einem Blog Eintrag erwaehnt wird, wie zum beispiel www.druckerei.de, welche gerade einen Twitter-Kalender verlosen. Dies hat den Vorteil das die Leute selbst entscheiden koennen ob sie den Eintrag lesen oder nicht. Sie werden aber nicht davon “zugespamt”.

Wordpress meets Twitter

Was der bei Wordpress gehostete Blog schon konnte, kann der selbst aufgesetzte nun auch. Naemlich ueber neue Eintraege twittern. Dies kann mein Blog dank TwitterTools. Und es kommt noch besser. Es kann ueber Twitter gebloggt werden. Da aber 140 Zeichen keine allzu langen Blogs abgeben, kann auch eingestellt werden das nur einmal am Tag oder in der Woche alle Tweets zusammengstellt und gebloggt werden. Fuer mich unnoetig, da ich versuche diese beiden Dienste zu trennen, aber eine nette Idee, vorallem fuer den nicht-standard-privat Nutzer (das Wort kommerziell wollte ich hier zwingend vermeiden).

Doch nochmal zurueck zum automatischen twittern von Blog Eintraegen. Nettes Zusatzfeature ist das dies 1. fuer jeden Eintrag entschieden werden kann (es wird nur ein Default gesetzt) und 2. es kann entschieden werden was fuer ein Praefix der Tweet bekommt, damit er sich vom restlichen gezwitscher abhebt.

Nachtrag: Da faellt mir noch was ein, naemlich ein Feature was Twitter Tools leider fehlt. Nicht jeder Tweet sollte gebloggt werden, das habe ich bereits gesagt, und replys koennen auch jetzt schon auf Wunsch rausgefiltert werden, aber was praktisch waere, ist wenn nur Tweets mit einem bestimmten Hashtag gebloggt werden. So koennte man verhindern das tagtaegliche 0815-Tweets im Blog persistiert werden, interessante Beitraege koennten aber auch nicht-Twitter-Usern zugaenglich gemacht werden.

Umzug

So, hiermit ist der Blog nun endgueltig auf blog.duckattack.net umgezogen. Erstmal habe ich das alte Skin installiert und alles so eingerichtet wie es war. Leider war dies aber nur bedingt moeglich, da der Skin nicht Widgetfaehig ist, daher wird sich hier eventuell bald noch das ein oder andere aendern. Aber hauptsache ist das ich weiter bloggen kann, eine ordentliche URL hab und das ganze selbst hoste. :)

Twitter und das VZ Netzwerk

Eine Neuigkeit ist es schon lange nicht mehr: Man kann die VZ Netzwerke mit Twitter verbinden.

Das Resultat davon ist, dass die Tweets im Buschfunk angezeigt werden und andersrum. Soweit die Theorie und das was man ueberall lesen kann. Das dies aber nicht der Fall ist, wenn man seine Tweets “protected”, dass steht irgendwie nirgends. Zumindest konnte ich es beim besten Willen nirgends finden ausser in einem schwammigen Kommentar zu einem Artikel im VZlog Blog.

Hat man seinen Twitter Status auf Protected gesetzt, so werden die Tweets nicht an die VZs weitergegeben. Der andere Weg funktioniert jedoch.

Die Frage ist nur, warum? Soll darueber vermieden werden das geschuetzte Tweets der Welt offen stehen? Dies kann wohl nicht der Grund sein, da erstens die VZ Gemeinde begrenzt ist und zweitens man auch seine Buschfunk Mitteilungen nur fuer einer bestimmten Gruppe sichtbar machen kann. Ein technisches Problem kann es auch nicht sein, da Facebook den beidseitigen Austausch auch bei protected Tweets bereits ermoeglicht.

Also warum kann VZ das nicht? Ich weiss keine Antwort und hoffe das dies vllt mal geaendert wird.

Welcome @ Google Wave

Google Wave ist, so wie es schient, das neue Mode Kommunitkationmittel der Wahl. Es verbindet E-Mail, IRC und IM. Aus dem IM wurde das Konzept der Kontaktliste uebernommen, aus IRC die moeglichkeit mit vielen gleichzeitig zu schreiben und eine History zu haben und aus E-Mail die Moeglichkeit Dateien anzuhaengen und konkret auf fruehere Mails der Dikussion zu antwroten. All dies vereint Google Wave. Man kann mit vielen Leuten gleichzeitg schreiben (von denen man auch nicht alle in seiner Kontenliste haben muss) und dabei auch Dateien in die Dikussion mit einfliessen lassen, so dass man gemeinsam darueber diskutieren kann. Weiterhin kann man seine Antwort nicht nur hinten an die Diskussion anhaengen, sondern hinter dem Beitrag einfuegen wozu sie gehoert. Ein weiteres nettes feature ist das man sieht wer gerade was wo schreibt. Dies hat den Vorteil das man sich beim chatten nicht ins “Wort” faellt und sieht wozu gleich etwas kommt. Der Nachteil ist allerdings das jedes getippte Wort sofort fuer die Teilnehmer einer Wave lesbar ist. Dies bedeutet unbedachtes schreiben und dann wieder loeschen ist nicht mehr moeglich. Aber gerade in hitzigen Diskussionen schreibt jeder mal etwas, was er dann doch nicht absendet.

Soviel allso zur Erklaerung was Google Wave ist. Momentan ist Google Wave nur in einer Preview fuer geladene Nutzer verfuegbar. Dies bedeutet man muss von einem Nutzer eingeladen werden oder sich bei Google um eine Einladung bewerben. Das erhalten einer Einladung kann aber in beiden Faellen einige Zeit dauern, denn Google behaelt sich vor die Einladungen zu verschicken wann sie wollen. So kommen auch Einladungen von anderen Nutzern manchmal erst nach Tagen an. Der Grund dafuer ist einfach: Google Wave ist noch in der Entwicklung und man will die Last langsam erhoehen um nicht ploetzlich vor einem riesen Haufen Problemen zu sitzen.

Nun noch etwas zu meiner Meinung zu Google Wave. Ich finde die Idee klasse, jedoch macht das ganze erst Sinn wenn genug Leute aus dem Bekannten- oder Arbeitskreis Google Wave nutzen. Bis dahin werden die meisten auf die altbewaehrten Kommunikationswege zurueckgreifen, denn um ehrlich zu sein, man hat ja schon genug Fenster auf seinem Desktop. Twitter, IM, E-Mail, … da muss ja nicht was neues hinzu. So kommt es auch das in meiner Kontaktliste selten jemand online ist und ich somit kaum zum Einsatz von Google Wave komme. Bis das ganze die breite Masse erreicht wird es auch noch etwas dauern, aber irgendwann werden wir es sicher alle tun. :)

Zumindest, soweit nicht wieder 1000 Konkurrenten auftauchen die alle nicht miteinander interagieren und somit nirgends eine echt Mehrheit entsteht…und das befuerchte ich leider. Aber vielleicht haben sie ja alle mal gelernt. -.-

Nachtrag: Eine ganz grossartige eigenschaft von Wave ist das die Historie von ueberall erreichbar ist. Natuerlich geht das bei E-Mails auch und ja, es gibt Plugins bzw Dienste fuer ICQ und co welche die hosten, aber so ist es schon praktisch. Vorallem kann man selbst Ordner anlegen und seine Konversationen da einsortieren, egal ob das Gespraech noch laeuft oder schon vorbei ist. Das hilft einem sehr den Ueberblick zu behalten, da Waves sonst eher unuebersichtlich sind was ihr Auftreten im Posteingang angeht.

You made my day… IV

Subtopic: Eigene Verpeilung

Duckattack: Habe gerade eine Variable namens “bla” gefunden und dachte WTF, normalerweise vergeb ich doch nur sinnvolle Namen?! Also nachgeschaut von welchem Typ die Variable ist, und: BondListAnnotation -.-

Twitter Client fuer S60

Bisher habe ich unter meinem E51 (S60v3.0) twibbler genutzt wenn mich das Twitterfieber unterwegs gepackt hat. Dieser nervte manchmal ein wenig mit updates, welche die Nutzung erst erlaubten nachdem sie eingespielt waren. Doch beim letzten Update kam dann die Ueberraschung. Twibble wird kostenpflichtig! Gut, es gibt noch eine kostenfreie Variante, aber diese stellt nur einige Tweets auf einmal dar (was definitv nicht ausreicht) und nervt mit Aufforderungen sich die kostenpflichtige Version anzuschaffen.

Die bedeutete es musste ein neuer Client her. Vorerst behalf ich mir jedoch mit der mobilen twitter Seite von twitter selbst. Diese stellt alle Funktionen von Twitter zur Verfuegung und die Tweets uebersichtlich dar. Jedoch fehlen die Reply und Retweet Buttons, was das interaktive tweeten unangenehm macht. Nach etwas googeln und dem durchstoebern einiger Blogs zu diesem Thema bin ich dann bei Tweets60 gelandet. Eine Uebersichtliche kleine Applikation welche das nette Feature hat beim letzten ungelesenen Tweet in der Liste zu starten. Dies ist fuer regelmaessige User super, fuer den Gelegenheitsnutzer aber eher nervig, da es keinen Shortcut zu geben scheint der an den Anfang der Liste springt. Liest man also seine Tweet meistens am PC und nutzt nur selten das Handy, kann das bedeuten das zuerst einmal hunderte schon gelesene Beitraege ueberscrollt werden muessen. Ansonsten ist der Client auch recht basic, denn es gibt zb keine Verknuepfung zu Diensten wie TwitPic oder TinyURL. Dafuer ist die Uebersicht der Tweets und das Design toll. Die Updatezeiten sind kurz und der Updatezyklus kann selbst eingestellt werden.

Tweets60 ist somit ein Tool fuer Vieluser welche auf das Twittern von Bildern und URL’s vom Handy verzichten koennen. Diese Nutzer werden sich vorallem ueber das Feature freuen das man direkt bei den ungelesenen Tweets unten in der Timeline beginnt. Eben dieses Feature ist das einzige Argument gegen Tweets60 fuer Weniguser. Ein zusaetzlicher Sprungbefehl wuerde das jedoch beheben.

Wie man hier rauslesen kann ist Tweets60 ein guter Client, aber auch nicht herrausragend. Wenn jemand einen besseren freien TwitterClient kennt freue ich mich ueber Feedback.